Abi … und dann? Studien- und Berufsorientierungstag 2026 am Röka

Oberstufe, Abitur – und dann? Studieren, eine Ausbildung beginnen, ein Freiwilliges Jahr einlegen, ins Ausland gehen oder doch erst einmal herausfinden, was überhaupt zu einem passt? Für viele Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ist die Zeit vor dem Abitur nicht nur aufregend, sondern auch voller Fragen. Genau hier setzte der diesjährige Studien- und Berufsorientierungstag am Freitag, dem 12. Juni 2026, am Gymnasium am Römerkastell an.

Der schulinterne Orientierungstag bot den Jugendlichen die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Ausbildungswege, Studiengänge und Berufsbilder kennenzulernen. In zahlreichen Vorträgen erhielten sie Einblicke in berufliche Alltagserfahrungen, persönliche Lebenswege und konkrete Entscheidungssituationen. Besonders bereichernd war dabei, dass auch in diesem Jahr viele ehemalige Röka-Schülerinnen und -Schüler an ihre alte Schule zurückkehrten, um von ihren eigenen Wegen nach dem Abitur zu berichten. Gerade diese Begegnungen machten deutlich: Der Weg nach der Schule muss nicht von Anfang an feststehen und verläuft selten nur geradeaus. Umso wertvoller war es für die Jugendlichen, Menschen zu erleben, die offen von ihren Erfahrungen, Entscheidungen, Umwegen und Chancen erzählten. So wurde Berufsorientierung nicht nur informativ, sondern auch persönlich und nahbar.

Thomas Gauza (links, Boehringer Ingelheim) und Matthias Durben (rechts, Berufswahlkoordinator am Röka)

Bild: Lara Böß 

Schon am Morgen war die Wiedersehensfreude zu spüren. Im Vorraum der Mensa kamen die Referentinnen, Referenten und Lehrkäfte bei Kaffee, belegten Brötchen und guten Gesprächen zusammen. Die wertschätzende Atmosphäre war dabei ebenso spürbar wie die Freude über das große Engagement aller Beteiligten. Auch Schülerinnen und Schüler übernahmen Verantwortung: Sie begleiteten Referierende, achteten auf Räume und Abläufe und trugen so zu einem reibungslosen Gelingen des Tages bei. Ein besonderer Dank gilt dem Team der Studien- und Berufsorientierung am Gymnasium am Römerkastell, Frau Huck, Herrn Durben und Herrn Herrmann, die mit viel Übersicht, Herz und Einsatz ein vielfältiges und gut strukturiertes Programm ermöglichten. Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Berufsorientierung sein kann, wenn sie nicht nur Informationen vermittelt, sondern echte Begegnungen eröffnet.

 

Annika Esser (links) und Valerie Drießen (rechts) informieren die Schüler über Freiwilligendienste in RLP.

Bild: Lara Böß                                       

Auch bei den Schülerinnen und Schülern kam der Berufs- und Orientierungstag sehr gut an. Schülerin Celina lobte vor allem den flüssigen Ablauf und die gelungene Organisation. Sie habe aus den Vorträgen viel Inspiration mitnehmen können – auch dann, wenn vielleicht nicht direkt der eine perfekte Beruf für sie dabei gewesen sei. Vielmehr hätten sich neue Möglichkeiten gezeigt: Praktika in bisher unbekannten Bereichen, neue Themen, die sie nun stärker in den Blick nehmen möchte, oder auch die Idee, sich für die Ferien nach einem Minijob zu erkundigen, der neue Einblicke bietet.

So wurde der Studien- und Berufsorientierungstag am Röka auch in diesem Jahr zu mehr als einer reinen Informationsveranstaltung. Er war ein Tag des Austauschs, des Wiedersehens und des Nachdenkens über die eigene Zukunft – getragen von vielen Menschen, die ihre Erfahrungen, ihre Zeit und ihre Begeisterung mit den Jugendlichen teilten.

Text: Lara Böß